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Magnesium – mehr als nur gegen Krämpfe

Ein Magnesium Mangel äußert sich meistens in plötzlichen Krämpfen.

Magnesium kann aber auch bei beispielsweise Depressionen, Muskelschwäche, Migräne, Schlafstörung, Nervosität und vielen weiteren Beschwerden helfen.

Erhöhter Magnesiumbedarf?

Der Magnesiumbedarf kann durch einige Medikamente erhöht sein. Zu diesen Medikamenten zählen beispielsweise:

  • Die Antibabypille
  • Immunsuppressiva
  • Methotrexat
  • Einige Blutdrucksenker

Einen erhöhter Bedarf besteht ebenso:

  • Bei Schwangerschaft und in der Stillzeit
  • Im Alter
  • Bei viel Stress
  • Bei Nierenerkrankungen
  • Bei Diabetes
  • Bei Leistungssportlern

Nun gibt es sehr viele Magnesiumprodukte zur Nahrungsergänzung auf dem Markt. Aber welches davon ist das richtige für mich?

Wie erkenne ich einen Magnesiummangel?

Unterschiedliche Symptome können auf einen Magnesiummangel hinweisen. Dazu gehören:

  • Muskelkrämpfe
  • Bluthochdruck
  • Kopfschmerzen/Migräne
  • Schwindel
  • Schlafstörungen
  • Unruhegefühl/Nervosität
  • Brüchige Nägel
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Herzrhythmusstörungen, Herzrasen
  • Probleme in Margen und Darm. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Krämpfe.

Welche Lebensmittel erhalten sehr viel Magnesium?

Magnesium findet man beispielsweise in grünem Gemüse, Bohnen, Erbsen, Nüssen, Samen, dunkler Schokolade und Vor allem in Vollkornprodukten.

Was kann ich tun, wenn ich über die tägliche Ernährung meinen Magnesiumbedarf nicht decken kann?

Bei Nahrungsergänzungen gilt generell mehr hilft nicht immer mehr.

Bei einer Überdosierung von Magnesium kann es beispielsweise zu Magen-Darm-Beschwerden oder Durchfall kommen. Bei einer höheren Dosis sogar zu Muskelschwäche oder Blutdruckabfall.

Der Markt an Nahrungsergänzungsmitteln in Form von Magnesium ist groß. Welches Magnesium Präparat ist das richtige für mich und welche Vorteile bieten die unterschiedlichen Wirkstoffe?

Magnesiumcitrat:

Magnesiumcitrat kann bei Darmproblemen oder Verstopfungen verwendet. Nierensteine können mit der richtigen Dosierung behandelt oder vorgebeugt werden. Diese Magnesiumverbindung ist nicht für Personen mit einem empfindlichen Magen geeignet.

Magnesiumcarbonat:

Magnesiumcarbonat kann gegen Sodbrennen helfen. In höherer Dosierung kann diese Magnesiumverbindung abführend wirken und ist für Personen mit einem empfindlichen Magen nicht geeignet.

Magnesiumglycinat:

Magnesiumglycinat kann gegen unruhigen Schlaf oder allgemeine Unruhe verwendet werden. Diese Magnesiumverbindung hat eine endspannende Wirkung und kann ebenfalls gegen Stress helfen.

Magnesiumorotat:

Magnesiumorotat kann bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen die allgemeine Lebensqualität verbessern.

Magnesiumsulfat:

Mit der Magnesiumsulfat Verbindung kann Menschen die unter Verstopfung oder Verdauungsproblemen leiden eine Abführende Wirkung erzielt werden. Nicht für Personen mit einem empfindlichen Magen geeignet.

Magnesiumoxid:

Magnesiumoxid wirkt ebenfalls gegen Verstopfungen und kann außerdem als Säureregulator verwendet werden. Allerdings ist die Dosierung mit Magnesiumoxid schwieriger als mit anderen Magnesiumpräparaten.

Magnesium-Malat

Häufig findet diese Verbindung Anwendung bei Menschen die unter dauerhafter Müdigkeit leiden. Magnesium-Malat kann hier als eine Art Muntermacher oder auch Schmerzmittel eingesetzt werden.