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Pollenfluch, trotz Allergie zum Training?

Der Frühling ist da, dies ist aber nicht bei allen ein Grund zum Jubeln. Denn mit der einsetzenden Begrünung beginnt auch wieder die Zeit, wo der Pollenflug sehr intensiv ist. Daher haben Allergiker, die im Studio trainieren einen Vorteil gegenüber dem Sport an der frischen Luft. Denn rund 16 % der deutschen Bevölkerung leiden unter dem sogenannten ,,Heuschnupfen“. Diese allergische Reaktion, wird durch den Blütenstaub der Bäume, Getreide, Kräutern, Gräsern und Sträuchern ausgelöst. Man kann aber durch spezielle Behandlungen der Pollenallergie entgegenwirken, um den Körper unempfindlicher gegen den Blütenstaub zu machen. Somit müssen die Sportschuhe nicht gleich an den Nagel gehangen werden.

Indoor Sport bei Pollenallergie!

Wer allerdings nicht immunisiert ist, sollte sich an Sportarten halten, die überwiegend in geschlossenen Räumen durchgeführt werden können. Den in der Regel, ist dies für den Allergiker nicht kritisch. Daher ist es von großem Vorteil, den Kraftsport auszuführen, anstatt die zum Beispiel lange Fahrradtour durch Blütenfelder zu fahren. Wer jetzt aber sagt, wenn ich die Fahrradtour nicht fahren kann, mache ich gar kein Sport, dem kann nur ans Herz gelegt werden, dass dieser Weg sehr kontraproduktiv ist. Denn ein guter allgemeiner Fitnesszustand, ist gerade für Pollenallergiker förderlich. Allerdings sollten Sie nie an die Belastungsgrenze gehen. Zudem ist es von großem Vorteil, sich einem intensiven Aufwärmprogramm zu widmen, um die Gefahr einer Verengung der Atemwege zu vermeiden. Ansonst kann man im Allgemeinen sagen, sportliche Betätigung stärkt das Immunsystem, was besonders für Allergiker wichtig ist. Auch die Lungenfunktion verbessert sich und hilft dabei, seltener in Atemnotsituationen zu gelangen.

Das ist beim Training zu beachten!

Bei allen Sportarten, egal ob im freien oder geschlossenen Räumen gilt, Allergiker sollten immer ihre Medikamente regelmäßig und vorbeugend einnehmen und ihr Notfallspray immer zur Hand haben. Zusätzlich kann man noch darauf achten, dass beim Sport im freien eine Brille getragen werden sollte und durch die Nase geatmet wird, denn diese Filtert die Pollen durch die Nasenhaar und somit gelangen weniger Pollen in die Bronchien.

Wann sollte das Training besser abgebrochen werden?

Sobald die betroffene Person das Gefühl hat, das es ihr schlechter geht, sei es durch eine Niesattacke, anhaltendem Husten oder Druck im Kopf sollte das Training unter- oder abgerochen werden. Gefährlich wird es, wenn Atemnot dazu kommt. Denn eine Unterversorgung des Körpers mit Sauerstoff, kann zur Hyperventilation führen bis hin zu einer Ohnmacht. Dies kann zu einer echten lebensbedrohlichen Situation führen. Daher ist stehts bei darauf zu achten, merkt die betroffene Person das eine allergische Reaktion vorliegt, muss das Sportprogramm sofort beendet werden.

Fazit

Auch mit einer Allergie, wie dem sogenannten Heuschnupfen, kann sowohl im freien als auch in geschlossen Räumen trainiert werden. Allerdings wird den betroffenen Personen geraten, ihr Training durchzuziehen und dieses vorzugsweise in geschlossen Räumen zu absolvieren, da hier die Gefahr eines allergischen Anfalls deutlich geringer ist. Zugleich hat das Training einen positiven Einfluss auf den Gesundheitszustand und kann das herauszögern der allergischen Reaktion vorbeugen.