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Das Ei – der heimliche Küchenstar!

Das Ei ist mehr als nur Eiklar und Eigelb. Das Ei ist überall. Ob in Back- oder Teigwaren, Soßen, vielen Fertigprodukten und nicht zuletzt als Frühstücksei – Eier sind eines der am häufigsten verwendeten Lebensmittel. Das Ei ist nicht nur bei Kindern rund um die Osterzeit besonders beliebt. Das kleine, ovale Hühnerei ist, ob weiß oder braun, aus unserer Küche kaum wegzudenken. Doch ist das Ei wirklich so gesund und wie macht man eigentlich das perfekt gekochte Ei? Wir zeigen es euch.

Sind Eier gesund?

Ein mittleres Ei der Größe M mit einem Gewicht von durchschnittlich 53 Gramm hat rund 80 Kilokalorien, also pro 100 Gramm etwa 156kcal.

Zwar hat ein Ei sehr viel Eiweiß (7g) zu bieten, doch gleichzeitig einen hohen Fettanteil (6g), weshalb man den Eierkonsum nicht übertreiben sollte. Und dennoch: Ein Ei enthält bis auf Vitamin C alle geläufigen Vitamine und gilt deshalb erstmal als sehr gesund. Jedoch kommt es auch immer auf die Herkunft der Eier und die Aufzucht der Hühner an. Das Futter der Hühner hat hier einen entscheidenden Einfluss auf die Qualität der Eier. Wenn die Hühner mit frischen Pflanzen, Samen, Schnecken oder Insekten gefüttert wurden, waren deren Eier nachweislich nährstoffreicher.

War da nicht mal was mit Eiern und Cholesterin?

Das enthaltende Cholesterin hat nach neuesten Studien nur eine geringe Wirkung auf den Cholesterinhaushalt des Menschen (Ausnahmen bilden Menschen, bei denen die körpereigene Regelung des Cholesterinspiegels nicht richtig funktioniert).

Ei, Ei, Ei – wie mache ich das perfekt Ei?!

Ein Hühnerei zu kochen, ist nicht schwer – aber wie wird das Ei perfekt, in der Mitte noch schön weich und das Eiweiß fest? Eierkochen ist doch eine kleine Kunst für sich, war das Frühstücksei von gestern nach 5 min perfekt, ist es heute noch richtig glibberig – wie kann das sein? Nicht jedes Ei ist gleich groß, dies muss man beim Kochen bedenken – ein großes Ei braucht natürlich länger als ein kleines Ei. Doch wie wirkt sich das auf die Kochzeit aus und wie verhindert man, dass Eier platzen? Hier unsere Tipps:

  • Eier sollten nie kalt, direkt aus dem Kühlschrank kommend, ins kochende Wasser gegeben werden, sonst können sie durch den großen Temperaturunterschied schnell platzen.
  • Um das Ei „aufzuwärmen“ kann man es ca. eine halbe Stunde vorher aus dem Kühlschrank holen, oder esunter fließendem warmem Wasser anwärmen.
  • Auch das Anpieken von Eiern an der stumpfen Seite (dort sitzt die Luftblase) soll verhindern, dass diese platzen.
  • Sollte doch einmal ein Ei platzen, hilft es, das Wasser zu salzen, so läuft es nicht ganz aus.
  • Nach der Kochzeit soll kaltes Abschrecken bei den Eiern dazu führen, dass sich diese besonders leicht schälen lassen – dies stimmt so nicht – wenn sich ein Ei schlecht pellen lässt, dann liegt es daran, dass das Ei „zu“ frisch ist. Erst ca. 14 Tage alte Eier lassen sich perfekt schälen
  • Trotzdem sollten Eier„abgeschreckt“ werden, da sie sonst weiter garen und selbst das perfekt gekochte weiche Ei durch das Nachziehen noch fest werden kann.

Zur Kochzeit (Durchschnitts Ei, Größe M):

  • 3 min – Das Eiweiß ist nur am Schalenrand fest und zum Eigelb hin noch glibberig, das Gelb ist komplett flüssig
  • 4 min – Das Eiweiß ist nur am Übergang zum Eigelb noch leicht glibberig, das Eigelb ist flüssig
  • 5 min – Das Eiweiß ist fest und das Eigelb noch komplett flüssig
  • 6 min – Das Eiweiß ist fest, das Eigelb ist nur am Rand fest, in der Mitte noch flüssig
  • 7 min – Das Eiweiß ist fest, das Eigelb ist noch zur Hälfte flüssig
  • 8 min – Das Eiweiß ist fest, das Eigelb ist nur im Kern noch etwas flüssig, dies wird auch als „wachsweich“ bezeichnet
  • 9 min – Das Eiweiß und das Eigelb sind fest – je länger das Ei nun gekocht wird, desto trockener wird es

Wie schon einst Oliver Kahn sagte:“ Eier, wir brauchen Eier!“